Diskussionsveranstaltung
Mi, 22. Januar 2020
von 19:15 Uhr bis 22:15 Uhr
Nachbarschaftshaus Gostenhof, Adam-Klein-Straße 6, 90429 Nürnberg

Der UN-Migrationspakt

Von den Problemen, die die wanderlustige Menschheit der Staatenfamilie bereitet

Wenn die versammelte Staatenwelt – abgesehen von einigen prominenten Ausnahmen – Ende 2018 einen „Globalen Pakt für eine sichere, geordnete und reguläre Migration“ verabschiedet, dann kann man darin
– einen wichtigen Schritt in Richtung einer migrationsfreundlicheren, humanitär gesinnten Welt sehen
– oder angesichts fortgesetzter Abschottungspolitik insbesondere der reichen und mächtigen Unterzeichnerstaaten nichts als leere Versprechen erkennen
– oder wieder einmal den endgültigen Verrat am imaginierten Recht auf die exklusive Heimat, als die man seine nationale Klassengesellschaft lieben gelernt hat, durch die regierenden Politiker entdecken.
Oder man fragt sich, was nach Auskunft des Paktes die Staatenwelt den „Migranten“ schuldig ist, welchen Regelungsbedarf also sie in ihnen entdeckt. Beides spricht, so unsere These, allerdings weder für die Gemeinschaft, die hier am Werke ist, noch dafür, dass sie sich mit ihrer Selbstbeauftragung zur erfolgreichen Regelung ‚der Migration‘ einem ewigen Menschheitsproblem gewidmet hat.